CDU im Emsland

„Sanierung kann Leben retten“

Bund fördert Sanierung und Erweiterung des Hallenbades in Werlte mit 2 Millionen Euro

v.l.n.r.: Ludger Kewe (Samtgemeindebürgermeister), Gitta Connemann, Daniel Thele (Bürgermeister Stadt Werlte)v.l.n.r.: Ludger Kewe (Samtgemeindebürgermeister), Gitta Connemann, Daniel Thele (Bürgermeister Stadt Werlte)

WERLTE. Das Ständerwerk rostet. Becken, Umkleiden, Technik sind sanierungsbedürftig. Die Kosten für Energie sind zu hoch. Das Hallenbad in Werlte ist in die Jahre gekommen. 

Kein Wunder nach 50 Jahren. Denn das Hallenbad wurde 1976 gebaut. Damals entsprach es mit einem Schwimmerbecken von 10 mal 10 Metern und einem Nichtschwimmerbecken dem modernsten Stand der Technik. Davon profitierten über viele Jahre Kinder und Jugendliche. Das Hallenbad wurde überörtlich bekannt durch seine wirksame Schwimmausbildung. 

Aber nach 50 Jahren zeigen sich immer häufiger Abnutzungserscheinungen und technische Mängel. Ein neues nachhaltiges Energiekonzept muss her. Das Hallenbad braucht dringend eine Renovierung und auch eine Erweiterung.

Die Kosten dafür sind hoch - zu hoch für die Samtgemeinde Werlte. Deshalb hatten sich Samtgemeindebürgermeister Ludger Kewe, der Werlter Bürgermeister Daniel Thele und die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann bereits im Februar 2026 in Werlte getroffen. Connemann hatte zugesagt, sich um einen Förderantrag an den Bund zu kümmern.  

Jetzt steht fest: es gibt eine Finanzspritze aus Berlin. Aus dem Bundesförderprogramm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ des Deutschen Bundestages fließen jetzt 2 Millionen Euro in die Sanierung und Erweiterung des Hallenbades in Werlte.

„Dieses Geld ist gut investiert. Denn die Sanierung kann Leben retten. Es ist wichtig, dass Kinder früh schwimmen lernen. In Werlte besteht bald wieder die Möglichkeit.“, betonte Connemann.

Wie wichtig eine Schwimmausbildung ist, zeigen alarmierende Zahlen. Immer weniger Grundschulkinder können sicher schwimmen. Die Zahl der Nichtschwimmer hat sich in weniger als zehn Jahren verdoppelt. Die DLRG schätzt: Jedes fünfte Kind zwischen sechs und zehn Jahren kann nicht schwimmen. 

„Darauf reagieren wir. Und unterstützen mit 250 Millionen Euro aus dem Förderprogramm für Sportstätten ausschließlich Schwimmbäder.“, erklärte Connemann.

Insgesamt gingen etwa 939 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von etwa 3,2 Milliarden Euro war der Projektaufruf fast 13-fach überzeichnet. In dieser zusätzlichen Tranche im Rahmen von SKS stehen 250 Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung.

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Bildunterschrift: v.l.n.r.: Ludger Kewe (Samtgemeindebürgermeister), Gitta Connemann, Daniel Thele (Bürgermeister Stadt Werlte)